Co- Werte laut TÜV

Re: Co- Werte laut TÜV

Beitragvon Flyingbrick » 04.10.2016, 19:01

0,2 ist für 2,5 Umdrehungen heraus sehr wenig, normal geht das eher in Richtung von 1%.
Aber das Wichtigste ist, dass sie gut läuft. Dann würde ich es so lassen.
Zumal die Motortemperatur beim TÜV selten die geforderten 60 Grad erreicht.
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Re: Co- Werte laut TÜV

Beitragvon Presi » 05.10.2016, 14:21

Habe die Temperatur nicht gemessen, aber 80 Grad waren es sicher noch nicht. Die CBF hat ja ein Öltermometer und mit der war ich ein paar Tage vorher ebenfalls beim Tüv, selber Prüfdienst, da hatte ich nach den 4km dorthin 60 Grad Öltemperatur. Jetzt war es eher kühler draußen und die CB heizt wohl weniger auf, dafür habe ich sie noch zwei Minuten im Stand laufen lassen, der Prüfer nochmal nen bisschen. Schätze echt, bei der Kontrolle waren das um die 60, max. 70 Grad.
Die CBF kam kalt nicht unter 0,30, da musste ich längere Zeit auf 3000 Touren drehen, erst nachdem das Öl 80 Grad erreicht hatte, arbeitete kurze Zeit später der KAT. 0,25 war da das Ergebnis, die CB ist also sauberer. :fuckoff:

Nee, im Ernst: Motor läuft wie eh und je, habe das schöne Wetter am Feiertag noch für die erste Tour des Jahres genutzt. Vielleicht sollte man sich nicht so viele Gedanken machen, ob mager oder nicht. Oder ich drehe mal irgendwann die Schrauben weiter raus und gucke,was kommt. Aber eigentlich geht es so gut, keine Frage.

Posting automatisch zusammengeführt: 05.10.2016, 14:21

Was mich mal interessieren würde, ist der Einfluss des Luftdrucks auf das Kraftstoff-Luft-Verhältnis bzw. magere versus fette Verbrennung.
Mal als Beispiel: München liegt ja auf einer Hochebene, gut 500 Meter über NN. Berlin-Zentrum im Urstromtal auf etwa 35 Meter NN. Das macht einen Unterschied von gut 50 hPa im Luftdruck oder 5%. In München ist der Luftdruck also 5% niedriger.
Das sollte sich doch auch auswirken im Gemisch und der Leistung. Hat da jemand mal ein Beispiel? Wie ändert sich der Lamdawert? Wieviel PS kostet die Höhenluft? Das sollte ja nicht erst bei 2000m losgehen. Oder ist die Anfettung in München vs. Berlin vielleicht sogar günstig für die Leistung?

Ich vermute mal - und die andere Schweizer Vorgabe mit den Leerlaufgemischschrauben scheint das zu bestätigen - dass in der norddeutschen Tiefebene die Motoren bei gleicher Einstellung etwas magerer laufen sollten.

Nochmal meine Werte: 08/10/12/14/16: 0,32/0,22/0,40/0,20/0,20 (08 und 10 definitiv warm, 12 weniger (höchster Wert), 14 und 16 fast warm)
Dazu mal im Vergleich:
krautteich » 04.08.2011, 14:05 hat geschrieben:ich hatte meinen TÜV vorigen Monat und lag bei 0,3 %, mit Drossel
waren es 0,4 %.
(eher Höhenlage, falls Ruhla)
darkshadow15948 hat geschrieben:Ich war heut auch beim TÜV und hatte 0,6% CO. TÜV Prüfer meinte es wäre fast bissl zu mager.
(vmtl. Rosenheim, Höhenlage)
Biggi » 17.04.2009, 18:32 hat geschrieben:Kat hin oder her, meine CB liegt mit ihren 0,12% CO-Gehalt tatsächlich unter dem Grenzwert der Kat-Motorräder, der mit 0,3% festgesetzt ist :shock:
Ist schon erstaunlich, oder? Der Prüfer meinte bei der Messung: Die ist sehr gut eingestellt.
edit: hab noch was interessantes dort gefunden, Referenzwerte:

CB 500 Bj. 1994, km 13.600, Leerlauf 1.200, CO-Wert 3,00
CB 500 PC32, Bj. 1996, km 31.000 Leerlauf 1.140, CO-Wert 0,22
CB 500 PC32, Bj. 2000, km 38.900, Leerlauf 1.050, 0,44 Co-gehalt,
bei erhöhter Leerlaufdrehzahl 2200 = Co 0,20 %vol, betriebswarm 80grad, Motor offen mit 42KW
bei Biggi vmtl. Tallage
Bei Stjopa mit seinen 0,03 auch eher Tallage.

Wer nicht das Verbrennungsluftverhältnis misst wie bspw. Flyingbrick oder sonstwie am Vergaser rumspielt wie bspw. Chaosracer, sondern rein nach Werksangabe einstellt, kommt da wirklich jemand auf normal 1 Vol-%? Oder ist nicht eher max. 0,50 die Regel, zumindest in Tallage? Ich gewinne da so den Eindruck.
Zuletzt geändert von Presi am 05.10.2016, 14:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Co- Werte laut TÜV

Beitragvon Presi » 02.04.2019, 12:28

Im Oktober (Fälligkeit) und November war ich nicht mehr bei der HU und habe nun mal die Gelegenheit genutzt, den Winter zu überpringen. Gestern dann vor Ort gewesen.
Meine 11. HU mit der CB, die 7. mit AUK, alle selbst persönlich begleitet bei Prüfinstituten.
Alles schick, nur war ich sehr gespannt, wie sich meine etwas geänderte Vergasereinstellung (drei Umdrehungen raus statt 2,5) beim CO-Wert auswirkt.
Antwort: Gar nicht.
Soll: <= 4,5 Vol.-%
Ist:
2006: 0,22
2008: 0,32
2010: 0,22
2012: 0,4
2014: 0,20
2016: 0,20
2019: 0,18

Also eher noch weniger Kohlenmonoxid. Ich gebe auf, mir einzureden, das sei schlecht, der Motor läuft wie ein Uhrwerk, na okay, kalt nicht mehr so rund wie neu.

Die Euro3 (G-Kat) - CBF hingegen habe ich auf der Anfahrt nur auf 70Grad C Öltemperatur bekommen und kam dann sofort dran, die darf ja nicht über 0,3 Vol.-% CO im Abgasstrom haben und krebste dann lange bei 0,40-0,50 rum. Prüfer wusste auch schon, die CBFs funktionieren immer erst warm. Der Lüfter ging an und immer noch bei 0,4 - Öl hatte aber auch noch keine 80 Grad C. Erst als die etwa erreicht wurden, ging es dann relativ schnell auch unter 0,3. Ist immer ein Geduldsspiel.

Ein ganz netter Prüfer bei der CB: Ich drückte ihm den Packen ABEs in die Hand und er so: "Welche davon gab es bei den letzten zwei Prüfungen noch nicht?" Ich: "Nix". (stimmte nicht ganz, neu sind die verstellbaren Hebel). Er: "Dann checken wir (nur) die Reifen."
Wurde dadurch abgekürzt.
Zuletzt geändert von Presi am 02.04.2019, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
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