Ein Tag im Leben der Beate B.

Hier könnt ihr Spammen. (Beiträge werden nicht mitgezählt.)

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon Fortinbras » 13.09.2018, 10:44

Also mehr Alemania oriental?
Fortinbras
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon Supertyp » 13.09.2018, 12:34

Morgens im Deutschlandfunk gibt es nie Stücke mit Gesang! Zwischen den 80 Prozent Wortbeiträgen wäre das einfach zu viel. Dafür kommen schöne Instrumentalstücke leider ohne Hinweis zu deren Herkunft.
Supertyp
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon chaosracer » 13.09.2018, 16:22

Das ist meistens so, war heute eben aber anders und ärgerte mich. Kurz zuvor erklang eine Rede des neuen Ami-Kaspers (D.T.). Danach wollte ich nichts mehr Englisches hören. Aber es ist mir ohnehin zu viel Englisch im Radio. Das ist ja schlimmer als eine Ohrspülung in unserem Land.
Sonst gefällt mir eigentlich fast alles in Deutschland.
chaosracer
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon Supertyp » 13.09.2018, 18:32

Also alles supi hier, aber wenn im Deutschlandfunk Mal englischsprachige Musik kommt regst du dich auf? Welche Drogen nimmst du? Oder ist das schon Symptom von etwas Anderem? :kratz:
Zuletzt geändert von Supertyp am 13.09.2018, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
Supertyp
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon chaosracer » 13.09.2018, 22:03

Ich befinde mich häufig in anderen Ländern. Dagegen ist unser Land eine Oase, vor allem politisch.
Und ich rege mich auf, dass ich/wir praktisch nur diese Schnulzen hören müssen.
chaosracer
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon chaosracer » 13.04.2019, 22:08

-ohne Worte-

Bild
chaosracer
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon RPM5000 » 14.04.2019, 10:03

Glückwünsche :) :up:
RPM5000
cb-500.de User
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon Oldschool » 14.04.2019, 11:14

Hallo Reiner,
euch Beiden alles Gute und Zufriedenheit

Gruß Guido
Oldschool
cb-500.de User
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon Froschuwe » 14.04.2019, 20:33

Hallo Reiner,

die herzlichsten Glückwünsche, für die gemeinsame Zukunst die besten Wünsche. :up: :up:
Froschuwe
cb-500.de User
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon chaosracer » 14.04.2019, 21:44

Ich danke euch, Ihr Lieben! Nun bin auch ich unter der Haube - es wurde langsam Zeit, finde ich.

Und: bisher habe ich es nicht bereut - die drei Tage waren prima... :P
chaosracer
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon Fortinbras » 25.04.2019, 20:31

Hallo Reiner,

herzlichen Glückwunsch und alles Gute. Lass dich nicht ärgern - und ärgere sie nicht ;)


Viele Grüße
Fortinbras
Fortinbras
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon chaosracer » 23.10.2019, 17:33

Wie das so manchmal ist in diesem Leben, tauchen oft unerwartet Probleme auf. Selbst bei mir kommt dieses bisweilen vor; wegen meiner häufigen Umzüge und meiner nicht sehr konventionellen Art vielleicht sogar öfter.
Womöglich glaube auch ich das nur, ebenso wir viele andere, aber wir wissen ja: Worte sind nur Meinungen.

Da freute ich mich wie ein Kind über den neuen, recht gut bezahlten Job im dicht bewaldeten und auch recht menschenleeren Brandenburg. Anfangs musste ich für zwei Wohnungen die Mieten entrichten. Probezeit, Anfangsgehalt...gut, das Motorrad stand nur vor der Tür.
Auf der Arbeit kamen Schwierigkeiten, die ich recht gut meisterte. Nicht immer fand dies die Anerkennung gewisser Vorgesetzter, wohl aber die meiner Kollegen. Einiger zumindest, denn in dieser hier schon speziellen Gegend sind Arbeitsplätze nicht gerade dicht gesät, was dazu führt, dass viele sich strikt an die Vorgaben auch nicht gerade kompetenter Abteilungsleiter halten um schlicht nicht aufzufallen. Das war hier eben schon immer so…

Das Gehalt wurde besser, unsere Erstwohnung in Leipzig habe ich teilweise untervermietet und plötzlich gefiel mir auch mein Kontostand. Bedingt durch äußere Umstände aber, oftmals auch durch zu forsches Auftreten – immer mit dem Ziel Geschäftliches zu verbessern – wurde ich hier nicht glücklich. Vielen, auch den lange Ansässigen, Autochthonen oder Einheimischen und den gut bezahlten Zugewanderten geht das oft ähnlich.
Wer meint, hier gäbe es nur Deppen und Rechte der irrt völlig. Von beiden Gruppen kann man zwar einige Exemplare finden, diese sind aber naturbedingt harmlos oder wenigstens leicht zu handhaben. Die Mehrzahl der Menschen hier ist äußerst hilfsbereit und froh, jemandem von außen zu begegnen.
Brandenburg, das ist eines der größten deutschen Bundesländer; flächenmäßig. Von den 2,5 Mio Einwohner wohnen 1,5 Mio rund um Berlin. „Speckgürtel“ nennt man das hier. Der Rest verteilt sich auf das ganze, große Bundesland: Eine Million auf der Fläche von NRW.

Nimmt man in meiner Heimat Hessen (Südhessen) das Motorrad, sollte man selbst am Sonntag auf die Uhr schauen. Es kann leicht passieren, dass man irgendwo im Stau steht. Das gibt es hier nicht. An der Niederlausitz schmücken Seen, Rehe, Wälder und Dörfer die Landschaft, nicht Industriegebiete.
So ist der Mensch hier auch eher ein stillerer Vertreter seiner Gattung. Manchmal öffnet sich eine Tür in unserem doch recht großen Unternehmen und ein Geschäftsführer stellt den anwesenden Herren den Eintretenden mit den Worten vor: „Und das ist Reiner“. (Namen wurde aus gewissen Gründen geändert.)
Dieser neue Herr Pfeifer, der ist nicht von hier. Nicht nur das. Er ist auch nicht wie Einer von hier. HIER ist unser Reiner auch nie, arbeitet er doch für uns im Ausland. „Ausland“, das ist für viele in unserem Land ein Land, in dem die Menschen kein Deutsch können aber gerne deutsches Geld verdienen wollen. Deutsche Gehälter und Kultur sind Spitzenreiter weltweit, so denken sie. Leider benehmen sie sich auch entsprechend. Schön wäre es ja, wenn die doch eigentlich nette Mitarbeiterin der Auslandsfilialen endlich ihr Deutsch verbessere, damit auch der Chef die Mails unübersetzt lesen kann. Denn dass wir Polnisch oder Kroatisch lernen, können die ja wohl nicht verlangen. In Spanien müssen die sich eben unser schlechtes Englisch anhören wenn sie unser Geld wollen. Ja, so ist das eben mit dem Ausland.
Wenn mich dann der Auslandsmann oder die Auslandsfrau fragt, was mit den Deutschen denn los sei, dann muss ich eben dies etwas erklären. Dann rede ich von der Gründerzeit, unserer Demographie und Geschichte, unserem Wertesystem.
Jedoch hörte ich Menschen sagen, die davon sprachen, einen zu kennen, der gesagt haben soll, so viel „Fremdwissen“ , das Wissen über andere Kulturen also, sei störend, irrelevant oder schlicht nicht nötig. Da sollen DIE sich plötzlich anpassen, kaufen oder verkaufen, wieder nach Hause fahren.
All das sind ja nur Gedanken. Meine.
Meine Frau ist Russin, meine Freunde Polen, Spanier, Guatemalteken, Russen, uva.

So gehören diese Gedanken auch diesen Menschen.

Bisweilen führen diese Dinge eben bei mir dazu, dass ich so gar nicht mehr gerne lebe und das merkt auch OTTO. Mein Otto steht hier im sicheren Brandenburg und langweilt sich genau wie ich. Das im Frühjahr gewechselte Öl ist kaum an die Schmierstellen getreten. Die neuen Bremsbeläge wurden einmal warm aber kaum heiß.

Ich dachte bereits an eine Veräußerung dieser schönen Maschine.

Nun aber ergab es sich, dass nicht nur gestern wieder mal die Sonne schien; auch traf ich am Vortag einen lieben, ebenfalls zweiradmotorisierten Bekannten. Ihn befördert bisweilen eine Yamaha mit vier Zylindern.
„Machen wir morgen eine Tour?“ „Ja, können wir machen“, war die Antwort. Um 15:00 Uhr ging es endlich los. Otto wurde unruhig wie ein Hund, der nach einer Woche wieder Gassi geht.
Zuerst stotterte der Motor auch nach der Befüllung der beiden leeren Vergaser. Dann wurde der Motor warm, die neuen Reifen bekamen wieder Haftung, der Fahrer ein Gefühl für die Handhabung, es ging los: die CB 500 in ROT, mit Michas Vollverkleidungsunterteil und Wilbers Dämpfern lief zur Höchstform auf und brachte damit ihrem Fahrer sein Glücksgefühl zurück, wie es eigentlich nur einer neuen Liebe gelingt.

Otto bleibt hier und Reiner fährt wieder!

Ende
chaosracer
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon krautteich » 23.10.2019, 18:40

Hallo Reiner,

ich bin jetzt etwas verwirrt, bist Du schon wieder umgezogen oder ist es noch Finsterwalde?
Speckgürtel nennt man das eigentlich um jede Großstadt. Ansonsten schön geschrieben und sogar autochthon richtig :-)
krautteich
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon chaosracer » 23.10.2019, 18:51

Finsterwalde ist richtig - zeitweise wenigstens. Dann Leipzig oder auch manchmal Hessen. Slowakei, PL, manchmal E oder CZ darf ich von Zeit zu Zeit bereisen. Manchmal fühle ich mit dabei wie so ein Krake, der überall Blumen gießen und Staub saugen muss. Weißt Du, Udo, in Fiwa (so heißt das hier) oder Finsterwalde habe ich klasse Nachbarn und auch eine schöne, kleine Wohnung für mich und meine Frau. Aber bereits beim Einzug sagte ich meiner Nachbarin, dass ich wohl nach zwei Jahren wieder umziehen würde. So kommt es wohl auch, denn so ist das bereits seit einer ganzen Weile. Demnächst wird das wohl das schöne Polen werden. Was wohl ganz anders wird, als bei den vorigen Malen: ich kann mir das selbst aussuchen! Ich freue mich schon...

Danke für das Kompliment, lieber Udo!
chaosracer
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Re: Ein Tag im Leben der Beate B.

Beitragvon chaosracer » 25.10.2019, 15:07

Und passend zum Wochenende noch ein kurzes Zitat.

Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol.

Wer unter die Oberfläche dringt, der tut es auf eigene Gefahr.

Wer dem Symbol nachgeht, der tut es auf eigene Gefahr.

In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter und nicht das Leben.


Oscar Wilde
chaosracer
Stammuser
 
Benutzeravatar
 

Vorherige

Zurück zu Spamthreads

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast