Drehzahlloch mit Leovince

Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon imiki2003 » 06.02.2018, 17:40

Hallo ihr lieben,
ich bin Kim aus Berlin, die Neue ;)
Habs heute endlich mal geschafft, mich hier anzumelden und starte gleich mal mit einer blöden Frage (zu der mir Google bisher nicht weiterhelfen konnte)

Aaalso, von vorne: neben meiner heißgeliebten VFR 750 hab ich mir im Juni letzten Jahres noch eine abgerockte, vollverrostete CB (PC32) für kein Geld geholt. Ich liebe sie über alles, bisher nichts vergleichbares gefahren und für mich ein Arbeitstier und Spaßmopete in einem. Ende letzten Jahres bin ich dann günstig an den LeoVince Auspuff gekommen. (Denn das einzige, das mich störte war der Nähmaschinen-Sound)
Also Pöffs getauscht, mich an dem Sound erfreut und dann zeitnah festgestellt, dass die kleine bei etwa 7000U/min zwar röhrt und zieht wie ne Große, aber auch ganz kurz mal nix macht. Sprich, nicht nur ein Leistungsloch vollzieht sondern die Drehzahl komplett abfällt. Ich erschrecke mich bisher immer wenn das passiert und habe noch nicht darauf geachtet, ob sie danach wieder einsetzt aber ich denke schon.

ich habe sie heute in einer Werkstatt abgegeben (Reifen+Steuerkette) und das Thema angesprochen, worauf die mir gleich nen Leistungsprüfstand empfohlen haben. Und das ist nicht nur Aufwendig, sondern wohl auch recht kostenintensiv.

Nun die Frage, hat das schon mal ein Leovince-Besitzer erlebt? (Google sagt nein) Ist zur Behebung des Problems wirklich ein Leistungsprüfstand notwendig?
Und ja, es muss am ESD liegen, das Symptom habe ich erst seitdem ich ihn drauf habe, es gab sonst keine anderweitigen Veränderungen an der kleinen.

Ein großes Dankeschön im voraus und einen schönen Abend.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Hondareiter » 06.02.2018, 19:20

Hallo Kim
Könnte es sein,das beim Vorbesitzer der Topf geöffnet wurde und eventuell neues oder vielleicht falsches
Dämm Material reingestopft wurde,dieses bei hohen Drehzahlen im inneren die Löscher verstopft ?
Mach doch mal ein paar Bilder vom Topf hier rein.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon imiki2003 » 06.02.2018, 19:25

Hallo Christian, da meine flotte Lotte grad in der Werkstatt steht, kann ich keine Fotos machen. Laut Vorbesitzer ist der Leo ungeöffnet und wurde wenig gefahren. Er selbst hatte auch nie Probleme mit dem Teil. Das Ding sieht auch aus wie fast neu, wäre da nicht dieser fette Kratzer an der Seite. Woran würde man erkennen, das er geöffnet wurde?
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Hondareiter » 06.02.2018, 19:41

Vielleicht einer von dehnen ?
Aber es wird am Vergaser liegen,vergammelte CB keine Wartung und alle Düsen wieder
halb zu und wer weiss was noch.
Habe gerade so eine CB hier riesen Baustelle.
Dateianhänge
CB aUSPUFF lEI.jpg
leovince §.jpg
leovince §.jpg (16.78 KiB) 390-mal betrachtet
Zuletzt geändert von Hondareiter am 06.02.2018, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon imiki2003 » 06.02.2018, 19:48

Entschuldige bitte, es ist der SBK. Wusste nicht, dass auf die CB weitere Leo´s passen.
Zwar war die Cb, als ich sie kaufte, wirklich gammelig und lief wie ein Sack Nüsse. Aber dank neuer Zündspulen, Zündkerzen und Vergaserreinigung und Einstellung läuft sie sonst wirklich top. Und soooo sehr stört es mich jetzt auch nicht. So oft dreh ich sie nicht aus. Aber fraglich ist natürlich, wie gut das dem Motörchen tut.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon RPM5000 » 06.02.2018, 21:28

imiki2003 » 06.02.2018, 19:48 hat geschrieben:So oft dreh ich sie nicht aus. Aber fraglich ist natürlich, wie gut das dem Motörchen tut.

Schau dir mal die Leistungsdaten an:
Wann liegt maximales Drehmoment und wann maximale Leistung an?
Alles bei 8000 U/min und darüber.
Wenn du regelmäßig nach dem Öl schaust, kann da wenig passieren.
Weiß ich aus eigener Erfahrung, unter 7000 U/min ist die Freude gedämpft :)
RPM5000
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Hondareiter » 06.02.2018, 21:42

Du hast zeitnah festgestellt, dass die kleine bei etwa 7000U/min zwar röhrt und zieht wie ne Große, aber auch ganz kurz mal nix macht. Sprich, nicht nur ein Leistungsloch vollzieht sondern die Drehzahl komplett abfällt. Ich erschrecke mich bisher immer wenn das passiert und habe noch nicht darauf geachtet, ob sie danach wieder einsetzt aber ich denke schon.

Zwar war die Cb, als ich sie kaufte, wirklich gammelig und lief wie ein Sack Nüsse. Aber dank neuer Zündspulen, Zündkerzen und Vergaserreinigung und Einstellung läuft sie sonst wirklich top. Und soooo sehr stört es mich jetzt auch nicht. So oft dreh ich sie nicht aus. Aber fraglich ist natürlich, wie gut das dem Motörchen tut.

:kratz: :kratz: :kratz: :kratz: :kratz: oben hast Du Probleme unten ist alles repariert und läuft Top :blink: :| :kratz:
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon imiki2003 » 06.02.2018, 21:49

Lieber Christian,
ich habe die CB letztes Jahr in schlechtem Zustand mit Original Auspuff! gekauft. Vergaser gereinigt, Zündspulen und weitere Sachen gemacht, damit sie läuft, wie sie soll. Den Leo habe ich vor 3 Monaten rangebaut und ab da kam das Problem (bei etwa 7000U/Min fällt die Drehzahl ab) auf. Einzig und alleine darum geht es hier. Du hast angefangen mit vergammelte CB. Wollte darauf hinweisen, dass solche Sachen, wie Vergaser dreckig wegfallen. Also nochmal, sie läuft außer diesem Drehzahl-abfall gut.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon ralfpinzer » 07.02.2018, 14:56

Die letzten 70tsd ist die CB mit Leo immer problemlos gelaufen. Auch oben raus
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon imiki2003 » 07.02.2018, 16:47

Hallo Ralf,
das denke ich mir. Das ist auch das, was ich bis jetzt immer hörte. Dass die CB mit dem Leo SBK einwandfrei läuft und eine Abstimmung nicht nötig ist. Deswegen war ich verwundert und hoffte auf einen Hinweis, woran das von mir geschilderte Problem liegen könnte.

Schönen Abend euch!
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Chickenmarkus » 12.02.2018, 15:35

Es wäre möglich, dass bei der ganzen Vergaserüberholung das Gemisch sehr sehr mager eingestellt wurde. Der originale Endtopf verzeiht da relativ viel, aber bei dem Leo wird häufiger berichtet, dass die CB schlagartig mit "Knallen" angefangen hat, also üblicherweise im Schubbetrieb das Gemisch im Zylinder nicht zündfähig gewesen ist und dann laut im Krümmer/Endtopf abbrennt. So auch bei mir. Der Grund dafür ist ein geringer Staudruck (siehe viewtopic.php?p=142666#p142666).

Ich könnte mir nun vorstellen, dass bei ca. 7000 u/min gerade eine ganz ungünstige Kombination aus Vergasereinstellung und LeoVince, vielleicht sogar noch ohne dB-Eater, für eine ordentliche Verbrennung im Zylinder vorliegt. :kratz:
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Phil89 » 12.02.2018, 19:39

Definier doch mal knallen. Das heftige knallen wenn ein Depp die Karre beim Fahren mit dem Killschalter ausschaltet und dann startet (Zündung wird unterbrochen). Das knallt wir ein Gewehrschuss.Oder eher das sanfte patschen beim abtouren wenn die Karre heiss ist. Das ist nämlich auch mit fetterem gemisch von 2CO vol% normal. Das hat die CB gemacht seit ich den Leo hatte... also so 80.000km lang. Ein Leistungsloch gabs damit allerdings nie und nirgends.Ohne Killer zu fahren kostet mit dem Leo aber gefühlt richtig an Leistung.

Spritversorgungsproblem? Was passiert bei dauerhaft über 7000upm? Einbruch....sich wieder eine Weile fangen... Einbruch..... wieder eine Weile fangen usw.?
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Flyingbrick » 12.02.2018, 21:05

Hallo Kim,
ich habe zwar auch die Erfahrung gemacht, dass die gleichmäßige Leistungsentfaltung des Originaltopfes von keinem Zubehörpott erreicht oder gar übertroffen wird. Mit dem Takkoni z.B. habe ich auch die Bedüsung etwas fetter gewählt, um das zu verbessern. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass das ein Schalldämpferproblem ist.
Wir hatten häufiger Fahrer, denen ein Leistungsloch bei 6000 Umdrehungen auffiel, so wie von Dir beschrieben. Leider kam es nie zu einer Rückmeldung, woran es denn nun lag. Wenn ich nun die etwas schlechtere Leistungsentfaltung mit Zubehörpott dazu rechne, könnte es gut sein, dass Du das gleiche Problem hast, nur 1000 Umdrehungen später.

Am Ehesten würde ich auch auf den Vergaser und/oder Benzinhahn tippen. Eine Vergaserreinigung ist kein genormter Vorgang; manchem fallen z.B. zugesetzte Bypasskanäle gar nicht auf, weil nur die Düsen gereinigt wurden oder der Kanal trotz Ultraschallreinigung noch "zu" ist.

Ein Leistungsprüfstand kann kein Motorrad reparieren (aber manchem halb kaputten Motorrad den Rest geben). Schlechter, teurer Tipp also. Mehr als das zu dokumentieren, was Du schon anschaulich schilderst, kann der selbst im besten Fall nicht. Wozu also?

Reifen und Steuerkette oder Reifen und Kettensatz? Die Steuerkette hält eigentlich mehrere hunderttausend Kilometer; wenn, ist eher deren Spanner mal kaputt.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon imiki2003 » 18.02.2018, 13:07

Hallo Micha, Phil und Markus,
danke für eine Bemühungen! Hab die Kleine natürlich schon wieder bei mir und bin um knapp 600 Euro ärmer. (neuer Satz Reifen Streetsmart, wechseln des Steuerkettenspanners (mitgebracht) und Anbau von Heizgriffen (mitgebracht). Reinster Wucher, die sehen mich nicht nochmal wieder.
Das Problem mit dem Drehzahlloch besteht weiterhin. Fahre den Leo natürlich mit DB-Killer. Aber ich lass das jetzt erst mal so, da sich nun der Anlasser (Freilauf?) meldet. Dieser "klemmte" bisher nur sporadisch. Mittlerweile klickt das Relais bei jedem 2. Startversuch und die Kleine mag nun kalt nur noch schwer starten. Das hat man davon, wenn man für 500€ ein "Schnäppchen" macht ;)
Habt vielen Dank für eure Unterstützung/Hilfe und einen schönen Sonntag. Ich dreh jetzt ne kleine Runde mit meinem Rostschätzchen.
LG aus dem trüben B

Posting automatisch zusammengeführt: 18.02.2018, 13:07

Wollte noch schnell auf Phils Beitrag antworten: Mir ist kein Knallen aufgefallen, außer das übliche "Bollern" beim abtouren und das auch nur, wenn die Maschine gut warm ist. Ich werde bei meiner Ausfahrt mal den Test machen und dieses Leistungsloch überwinden und mal schauen, was sie macht (ob sie dann wieder einsteigt usw)
Zuletzt geändert von imiki2003 am 18.02.2018, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Flyingbrick » 18.02.2018, 15:32

Der Anlasserfreilauf hat damit nichts zu tun. Batterie hin, Kontakte oxydiert.
Steuerkettenspanner kostet mit Montage 150, Reifen ebenso 250 (wenn Du die Räder aus- und einbauen lässt).
Ein Motorrad für 500 Euro kaufen und für jeden Handgriff in die Werkstatt bringen, ist allerdings auch keine gute Option.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon imiki2003 » 18.02.2018, 21:05

Die Kontakte werde ich bei besserem Wetter alle mal säubern und hoffen, dass es nur daran liegt (aber sehr wahrscheinlich, da sie immer der Witterung ausgesetzt ist und war. Die Gelbatterie ist 3 Monate alt. Als sie das erste mal nicht starten wollte (Anlasser drehte nicht, nur Relais klackerte), habe ich sie gewechselt. Ich habe schon vieles ohne Werkstatt erledigt. Aber Reifen krieg ich selbst nicht drauf, Steuerkettenspanner Schrauben waren so festgebacken, dass ich sie nicht lösen konnte. Und die Heizgriffe mal eben anbringen, ohne sie direkt an die Batterie zu klemmen habe ich mir nicht zugetraut. Als Frau bekommt man nicht so viel technisches Wissen in die Wiege gelegt, auch hatte ich keinen Vater, der mir das beibrachte also entschuldige bitte. Aber wenn du mir etwas von deinem abgeben möchtest, bin ich dafür zu haben :) Was ich kann, mache ich schon selbst, ein so großes Dummchen bin ich dann auch wieder nicht. Aber ich weiß, dass es ein teures Hobby ist. Und wenn ich will, dass sie läuft, muss ich eben Geld ausgeben. Ich wollte auch eher darauf hinaus, dass in Berliner Werkstätten die Preise doch stark variieren. Wegen Umzug musste ich nun mal eine neue ausprobieren.
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Re: Drehzahlloch mit Leovince

Beitragvon Flyingbrick » 18.02.2018, 21:49

Na ja, das hat nichts mit "teurem Hobby" zu tun und Du musst Dich auch nicht gleich angegriffen fühlen. Es passt, ob Frau, ob Mann, nicht gut zusammen, nach dem billigsten, schlecht erhaltenen Motorrad zu gucken und es dann in die Werkstatt zu bringen. Für Kaufpreis und Werkstattkosten zusammen hättest Du wahrscheinlich das sorgenfreiere Motorrad bekommen.

Was Du nicht wissen kannst, da Du frisch zur Tür herei kommst:
Ja, ich gebe in der Tat von meinem Wissen ab und helfe auch gern mit Taten, z.B. beim Anschrauben. Deswegen macht es Sinn, wenn Du ein Problem hast, nicht erst wutschnaubend mit der teuren Rechnung ins Forum zu kommen, sondern vorher zu fragen. Ansich ist die CB ein sehr dankbares Motorrad; man muss eben nur Probleme etwas anders angehen als bei der 18.000-Euro-BMW innerhalb der Garantiezeit.
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