Warum fahrt ihr eine CB?

Benzingespräche rund um das Motorrad und das Motorradfahren. Bitte keine technischen Probleme hier posten.

Warum fahrt ihr eine CB?

Beitragvon Tron » 02.01.2007, 03:00

Warum fahrt ihr eine CB?

Erzählt mal wieso ihr eine CB 500 fährt.

Ist es ein Einsteigerbike für euch?

Aber wenn man sich für das Preiswerte Einsteigerbike in dieser Klasse entschieden hat, warum ist die Wahl auf die CB gefallen, und nicht auf die ER-5 oder GS oder aber nen Preiswerten Einzylinder oder Ähnliches.

Wie seid ihr auf die Klasse (500´er) im Allgemeinen gekommen, und warum auf die CB im Speziellen.

Gruß

ufuk

EDIT: Und die die keine CB fahren, können ruhig auch erzählen wieso sie keine CB 500 fahren. ;)
Zuletzt geändert von Tron am 05.02.2008, 12:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Palomino » 02.01.2007, 12:37

bei mir war es eher zufall das es eine cb wurde.

ich habe eigentlich nach einer supermoto gesucht. Leider fand ich keine annehmbare die ich mir hätte leisten können.

da ich aber unbedingt motorrad fahren wollte habe ich mich in meinem bekanntenkreis etwas umgehört und habe mitbekommen, dass mein fahrlehrer seine cb verkauft.

da ich ihn auch privat recht gut kenne hab ich gleich angerufen und einen termin zum probefahren ausgemacht. und nach der probefahrt war der deal perfekt. :)

Da stimmte einfach alles und ich habe sofort zugeschlagen. Und bis heute habe ich es nicht eine Sekunde bereut...

So deshalb fahre ich cb. ;)

greetz
Palomino
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Beitragvon Mo » 02.01.2007, 12:39

Also dann fang ich mal an:

Ich hab meinen Lappen ja noch nicht so lange. In der Fahrschule war mein erstes Bike eine Suzi GS500 mit der ich nicht so zufrieden war. Später hat der Fahrlehrer (En Familienfreund) eine neue CBF500 gekauft und ich war der erste der sie fahren durfte. Mir hat das Fahrgefühl der CBF sehr gut gefahren und da hab ich gedacht, Kauf dir ne CBF oder ne CB.
Da die CBF noch nicht so alt ist und gebraucht auch nicht so billig ist, hab ich mich für eine wunderschösne gebrauchte CB500 entschieden. Fahrgefühl is super, einfach alles is super würd ich alles sagen was super is würd ich morgen noch da sitzen.
CB500V PC32 Bj.97 was will mehr zum

Gruß Mo
Mo
 
 

Beitragvon Callinator » 02.01.2007, 13:03

Hab meine Lappen seit Sep. 2005... Hab mir dann Anfang 2006 ein Motorrad kaufen wollen... Nun war die frage was.. dachte erst an mein Fahrschulopped, die ER 5... ham uns umgeguckt, beim händler hatten se auch ne 600er diversion.. aber mir war recht schnell klar das ich in der 500er klasse bleiben will/sollte, als anfänger mit soner grossen maschine is nich so das wahre...
in der 500er klasse schnitt die cb500 nuneinmal am besten ab, und der händler hatte eine gebrauchte 03er naked in metallic blau da :D bin erst ne GS500 probegefahren, und danach die cb...
ich als jemand der da noch keine ahnung hatte hab sogar den unterschied gemerkt.. wahnsinn... hat nich lange gedauert, dann gehörte die cb mir.. die letzten tage waren echt total böse, in denen ich warten musste die cb endlich abholen zu können :D
Callinator
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Beitragvon Verbali » 02.01.2007, 13:08

So, dann werd ich auch mal meinen Senf dazu geben.

So langsam sollte alle mitbekommen haben, das ich gar keine CB habe sonder ne GS.Aber warum überhaupt diese Klasse.Nachdem ich so ziemlich alles andere an Motorrädern gefahren bzw auch besessen habe brauchte ich dringend und für wenig Geld nen Motorrad, und da ist mir meine GS übern Weg gelaufen/ gefahren.Habe dann Festgestellt, das man mit dieser Motorradkategorie ne Menge Spass haben kann und habe dann auch nochmal geguckt, was es sonst noch in dieser Klasse gibt.
Natürlich gefallen mir die Motorenkonzepte von der CB oder ER/GPZ 500 besser. Ich hätte auch gerne einen Wassergekühlten 4 Ventiler, aber bei der GS gefällt mir eindeutig die Linie des Motorrads am besten.

Der Hauptgrund warum ich an diesem Fahrzeug festhänge und es mittlerweile Liebe ist , das man an einer GS Teile Optimieren kann, und man auch selber in der Lage ist die Verbesserungen zu erfahren. Wenn ich mir z.B.: in eine Aktuelle Fireblade o.Ä. ein sündhaft teures Wilbers/Öhlins federbein einbaue werde ich nie erfahren ob es besser ist, da ein normalsterblicher Mensch eh nicht die Grenzen eines Modernen Supersportlers erreichen kann.So ganz neben bei liebe ich den Understatement Charakter der GS. desshalb achte ich bei allen meinen Umbauten immer darauf, das sie die Linie des Fahrzeugs nicht zu sehr verändern, damit sie immer als das zu erkenne bleibt was sie ist.

Ich werde und kann meine GS nie wieder verkaufen, und selbst nach egal welchem Unfall oder so , sie wird immer wieder aufgebaut werden!!!

Das Geld und die Arbeit die dadrin stecken würde eh nie einer bezahlen
Verbali
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Beitragvon tobSter » 02.01.2007, 15:03

Also, ich fahr meine CB aus Überzeugung.
Während meiner Fahrschulzeit fuhr ich bereits eine CB500 und schon da war mir klar dass es nur ein Nakedbike sein konnte für mich.
Auf der Suche nach einem geeigneten Mopped habe ich mich trotzdem auf quasi alles gesetzt was es gab. Von einer ZXR400 von Kawa über eine R6 eine CBR600 und Hornets, Fazer, Bandits etc. pp.
Unteranderem saß ich auch auf einer GS500, wo ich sogar Kaufabsichten hatte... bevor ich mich drauf gesetzt hab.. ich dachte ich geh kaputt. Die Sitzposition war schlimmer als auf der ZXR400 und da dachte ich schon was das denn soll und wer sich sowas freiwillig antut, aber gut, jeder nach seinem Gusto.
Nach viel rumprobieren und testen bin ich bei dem Fazit gelandet dass mir die Triumph Speed Triple am besten passt, mir aber deutlich zu teuer ist (noch) und eine CB500 am nähsten daran kommt und es da auch nicht so schlimm ist sie auf 34 PS zu drosseln. :)
Inzwischen denke ich aber auch nicht mehr dran die CB zu verkaufen, Fahrverhalten ist einfach Spitze und gebückte ärgern geht selbst mit 34PS ganz gut, solange die Strecke kurvig ist und eigentlich ist alles ganz gut dran. :)

Irgendwann, wenn ich das Geld dafür habe, kriege ich als Saisonfahrzeug noch ne Speedy und die CB bleibt als ganzjahres Mopped (wie bisher) in meinem Besitz... tolles Teil die dicke. :)
tobSter
 
 

Beitragvon xxoesti » 02.01.2007, 17:47

... na ja, "die Dicke"???

Moin Jungs,

ich bin der Oesti, komme aus der Nähe von Gießen und fahre die CB500 seit 4 Jahren als Zweit- oder Wintermoped. Honda, weil ich grundsätzlich von der Qualität überzeugt bin und da auch noch nie Probleme hatte. CB 500, weil sie für den Wintereinsatz sehr gut geeignet ist: Stahlrahmen, nicht so empfindlich gegen Streusalz, niedrige Sitzhöhe, besseres Handling, wenn es einmal glatt ist (4-Punktkontakt mit der Fahrbahn), sehr langlebiger, unkomplizierter Motor, niedrige Versicherungsbeiträge. Alles Gründe, die z.B. bei Fahrschulen sehr wichtig sind. Anfängermotorrad? Klar, kann man prima mit anfangen, man kann aber auch als Fortgeschrittener und auch als alter Hase eine ganze Menge Spass mit ihr haben.

Ich habe sie als EX-Fahrschulmoped, Bj. 1998, von meinem Hondahändler für 1000 € gekauft, leicht verbeult, aber mit sehr guter Basis. Ich habe Gabelfedern, hintere Dämpfer, Lenker, Spiegel, Bremsleitungen und Blinker hinten gegen besseres Material getauscht, Heizgriffe und *****Stars Lenkerverkleidung montiert und das Ganze neu lackiert (alles in Eigenleistung), das ist jetzt ein tolles Mopped, das mich mit 5,5 l/100Km überall hin bringt.

Gruß Oesti
xxoesti
cb-500.de User
 
 

Beitragvon biker123 » 02.01.2007, 23:33

Hi.

Das meiste ist ja schon gesagt worden.
Bei mir sollte es eben nicht allzu teuer werden und für einen Anfänger geeignet sein.
Also 500er, eventuell 600er kamen in die Auswahl, wobei ich dann aber ganz schnell wegen dem leichteren Handling und geringeren Kosten nur noch die 500er in die engere Auswahl genommen habe.
Vorher im Internet jede Menge gelesen, vor allem über die CB wurde fast nur positives berichtet. Dann mal nen paar Kisten angeguckt.
Auf der GS habe ich nur Probe gesessen. Sorry, geht gar nicht. Da kriegt man ja Krämpfe.
Die Zweite war ne CB. Von der Optik her schaut die schonmal etwas erwachsener aus, vor allem mit der Vollverkleidung.
Also raufgesetzt. Alles klar, passt. Ne Runde gefahren, absolut begeistert gewesen.
Die Vernunft sagte mir guck dir auch noch die GPZ und die ER an, aber wie das halt so ist beim ersten Mopped...
Gekauft.
Die Entscheidung habe ich auch nie bereut.
Jetzt habe ich sie bald 2 Jahre und es werden wohl auch noch ein paar dazukommen.
Mein Bruder ist genauso begeistert und hat sich schon die gleiche in rot (in grün hab ich :D ) gekauft.
Morgen steht Prüfung an...
biker123
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Beitragvon Laure87 » 03.01.2007, 16:40

Warum? Gute Frage.....

Da mir die Möglichkeit in die Hände gelegt worden ist seit ich 17 bin mit den verschiedensten Mopped von Verwandten / Bekannten / Freunden auf unserer über 1Km langen Hofzufahrt Probe zu fahren, war ich so gesehen kein Neuling im Bereich Motorräder.
Weil mein Vater auch eine "nackte" Honda fährt, war so eine Ähnliche natürlich mein Favorit.
Bei der Fahrschule, sollte mein Fahrschulmotorrad eine CB500. Nach den ersten Runden erfuhr ich zufällig, dass dei zu Verkaufen ist. Eine halbe Stunde später, war sie gekauft!
Ich fühlte mich auf ihr sofort wohl, als ob sie angegossen wäre. Außerdem war der Zustand sehr gut und kam frisch vom Service mit rundum neuen Verschleißteilen.

Ob ich zufrieden bin?
Perfekte Sitzposition, gute Fahrleistungen, sehr zuverlässig. Wenn ich aber JA sage, stimmt das trotzdem nur zu 99,9%. Ich überlege, ob ich mir nicht eine neue Hornet 600 zulegen hätte sollen.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe meine CB500, nur gefällt mir die Hornet etwas besser.
Aber nach diversen Veränderungen bin ich jetzt mit meiner auch optisch zufrieden.
So gesehen kann man eigentlich sagen, dass ich doch zufrieden bin!

Ende des Romans!
Laure87
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Beitragvon Lorenz » 03.01.2007, 22:40

Bild

Die erste Frage war bei mir: ' Wieviel Geld habe ich dafür?' und dann: 'Was bekomme ich dafür?' Also die Frage welches Motorrad ich mir kaufen würde war eher eine rationale Frage und keine Bauchfrage wie sie hier schon oft genannt wurde.

Ich habe mich auf die (gebrauchte) CB gesetzt und sofort wohlgefühlt. Auch bei der Probefahrt passte alles. Leistung, Sitzposition, Wartungskosten und Qualität der Verarbeitung waren und sind o.k. für mich. Dann machte ich noch eine kurze Internetrecherche bevor entgültig feststand, dass ich es mut der CB 500 probieren würde.

Das war vor knapp 5 Jahren. In dieser Zeit habe ich 88.000 Km mit ihr gefahren und bin nachwievor sehr zufreiden mit der kleinen Honda.

Lorenz
Lorenz
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Beitragvon Leiche » 04.01.2007, 22:48

moin

das war mal ein nervöser zeigefinger sonntags abends bei ebay .....
der verkäufer hatte sie in nen graben geschmissen
dabei hat sie schon den ganzen plastikmüll verloren
und viele teile sahen auch nicht mehr so aus wie sie sollten
hab sie dann mit minimalsten mitteln wieder aufgebaut

Bild

jeder andere hätte sie nur noch geschlachtet
aber ich brauchte was zum fahren da meine sr500 nen motorschaden hatte

moppeds gabs mehrere vorher
dt250 xl250 sr250se xt500 ls650 klr250 xj900 sr500 kle500 sr500

er500 hab ich mal probe gefahren
aber weder die motorleistung noch die bremsen haben mich begestert

gs500 hab ich auch mal probe gefahren
ganz fuchbare sitzhaltung und is nix für meinen rücken und meine handgelenke

tja , und da mir die ratte so gut gefällt weil sie einfach nur fährt
ohne irgendwas in den 8000 km drannrummzufummeln
sie aber jetzt nach etwa 70.000km ziemlich auf ist
und es zu teuer wär die ganzen ausgelutschten teile auszutauschen
hab ich mir noch eine frische mit 3500km auf der uhr gekauft

Bild

das mit dem vorstellen kann ich mir glaub ich jetzt sparen ......

gruss
Leiche
Leiche
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Beitragvon SoulSeeker » 05.01.2007, 02:57

bei mir wars auch mehr zufall.. bin in der fahrschule schon ne cb 500 gefahrn, durfte dann aber nach der prüfung ein jahr pausieren zwecks finanzieller situation. naja und dann hat sich in nem gespräch mim kollegen herausgestellt dass sein fahrlehrer eine cb500 verkauft.. naja so ca 2 wochen später stand sie bei mir daheim ;)
SoulSeeker
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Beitragvon rApToR » 06.01.2007, 21:18

aaaalso....

bei mir wahrs auch nur zufall eigentlich.....hab mein lappen gemacht und war auf der suche nach ner naked. ein bekannter meines dads wollte dann seine cb verkaufen. ich hab sie mir angesehen, war zwa nich seh angetan aber der preis hat mich überzeugt. mittlerweile mit div. umbauten wie hashiru esd, doppelsw, sbk lenker und div andren umbauten gefällt sie mir schon ganz gut

hab z.z leider noch keine bilder parat aber die kommen noch, wenn dann der bugspoiler und die andren dinge die ich noch nich angebaut hab dran sind......

mfg
rApToR
 
 

Beitragvon Presi » 08.01.2007, 01:15

Hallo,

ich hatte 1996 mit 18 meinen Führerschein gemacht und hatte erstmal gar keine große Vorstellung vom eigenen Motorrad. Ob Enduro (Dominator), Straßenmaschine (GS 500) oder gar Chopper (Virago 250, GN 250).
Zwischendurch hatte es mir eine neue 125er Zweitakt-Cagiva angetan (Supercity oder W8 ), ich wollte sie am liebsten selbst importieren.

Bei Gebraucht-Motorrädern hatte ich etwas Angst, mich zu vergreifen, da ich absolut keine Ahnung von Motorrädern hatte (ich hatte bis zu meiner ersten Fahrstunde nicht mal eins geschoben bzw. mitgefahren) und auch niemanden kannte, der Motorrad fuhr.

Mein Fahrschullehrer (okay, den kannte ich) wollte mir dann die alte GS 500 andrehen (ich glaube, ´91er mit 56000 km). Wollte aber über 2000 DM haben, Kette war kaputt, Reifen und Bremsbeläge am Ende, optisch auch nicht erste Sahne. Trotzdem: Ich kannte die GS und wusste, dass sie einigermaßen in Ordnung war, aber Bekannte rieten mir von Fahrschulmaschinen im allg. ab.
Die GS wurde ja nicht ohne Grund verkauft: Es gab eine neue CB 500 und ich durfte sie das erste Mal fahren. 1,4 km auf der Uhr, schönes Metallicgrün, gleich zur Tankstelle und das erste Mal vollmachen.

DIe Sitzposition war eine viel angenehmere. Allerdings fand ich das Wenden am Anschlag etwas schwieriger als mit der GS. Aber der Motor war leiser, das Getriebe viel besser schaltbar, dazu glänzte sie im Toppzustand. Ein Traum! Meine damalige Freundin, die mich von der Fahrschule abholte, sagte, sie sähe viel erwachsener aus und würde zu mir langem Lulatsch viel besser passen als die noch kleinere GS.
Der Preis wurde von Honda zudem gesenkt, von 9.660 DM auf 8.960 DM. Ich rechnete nochmal alles zusammen, und ich besaß mehr als ich gedacht hatte . Ich gab also alles Geld, was ich bis dahin angespart hatte, für diesen Traum aus.

Ich wollte eine Maschine in Blau (zum Glück nicht bekommen) oder Grün, aber Händler 1 hatte Ende Mai schon keine Maschine mehr da und wusste auch nicht, wann die nächsten reinkommen. (Die Preissenkung stärkte die Nachfrage und es gab eine Umstellung der neuen PC 32 auf Brembos, deshalb wohl die Ungewissheit.) Händler 2, bei dem die Honda 300 Mark teurer war, hatte noch eine in rot. Aber es war Mai/Juni, ich wollte lieber heute als morgen auf die Maschine und keinesfalls bis zum Herbst warten.
Also kaufte ich sie und fuhr innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal eine fabrikneue CB, dieses Mal mit 1,2 km auf der Uhr, einen Tag nach Erhalt meines Führerscheins.

Letzten Endes habe ich sie gekauft, weil ich dachte, sie würde mir mit 58 PS auch nach Entdrosselung genügen (die gebrauchte GS hätte ich nach 2 Jahren wieder verkauft), weil sie im 50.000 km - Dauertest der Zeitschrift MOTORRAD 04/96 so gut wegkam, v.a. aber weil der Preis kurz zuvor gesenkt wurde und es die ER-5 noch nicht gab.
Die kam erst ein paar Monate später auf den Markt. Sonst hätte ich sicher die Kawasaki gekauft.

Dass ich immer noch die CB besitze, liegt daran, dass ich nicht mehr so viel fahre - auch weil es mir inzwischen Schmerzen bereitet, ich aber nicht ganz aufhören möchte und werde. Und bei 2000 - 3000 km im Jahr lohnt es sich für mich nicht, eine neue Maschine zu kaufen. Zudem hat man inzwischen andere Interessen und Verpflichtungen und kann/will nicht jeden Euro - wie damals - fürs Motorrad ausgeben.
2006 hatte ich mich entschieden, sie nach und nach zu modernisieren, anstatt es weiter in der Garage altern zu lassen. Ich werde sie sicher noch die nächsten vier, fünf Jahre fahren.

Gruß, Presi.

P.S.: Als ich anfing, war die CB 500 kein Einsteigermotorrad, sondern "Mittelklasse". Die meisten Enduros und Chopper hatten z.T. deutlich weniger Leistung, es gab 250er Chopper, 350er Enduros und 400er Supersportler. So ändern sich die Zeiten...
Presi
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Beitragvon StefanCB500 » 11.01.2007, 17:41

Also ich hab angefangen mit Führerschein M, wollte eigentlich A1 machen, aber dafür hats Geld nicht gereicht, dann also erstmal mitm Roller (Baumarktroller Scooter50) von meiner Mama rumgedübelt (Klasse Teil, besser als diese Nitros oder was auch immer naja whatever).

Dann gings los Autoführerschein, 18 wurde ich am 27. Februar, mitm F-Schein angefangen hab ich Ende Oktober..., ich wollte unbedingt direkt mit Motorrad anfangen, aber dann gings los mit dem beschissenen Wetter.

Ich wusste genau, ich will auf jeden Fall Motorrad fahren egal was passiert, wollte erst garkein Auto holen, aber dann doch noch nen Corsa gekauft.

Da im Winter besser Motorradkaufen ist, als bei TopWetter, bin ich schon ohne Führerschein und ohne Kenntnisse losgezogen, erstmal bei Ebay geguckt, da sprang mir die GS500E ins Auge, ich dachte mir, wow, günstig gut und weit verbreitet, gut für Einsteiger.
Dann fuhr ich zufällig durch die Stadt, beim Hondahändler stand ne GS500E, ich mich mal raufgesetzt und gedacht :shock: ouh sitzt man hier scheiße, nebenan stand ne CB, ich schnell draufgeschwungen und alles hat gepasst. Liebe auf den ersten Blick, nunja, es war eine S und mit 2500 auch nicht meinem preislichen Rahmen entsprechend.

Zu der Zeit hatte noch ein guter bekannter die CB und hat mich Mal auf einem Gelände fahren lassen, es war einfach nur toll ^^

So dann zu Ebay, ich natürlich nicht viel Ahnung, dann eine entdeckt hier in der Nähe, stand dabei TOP Zustand etc, ich also schnell gekauft und zum GLÜCK jemanden mitgenommen, der Ahnung hatte. Das Ding war mehr Zustand als Motorrad, alles total verrostet und vergammelt, also nicht gekauft und weiter gesucht, diesmal nur mit vorher angucken...

Also bei Ebay geschaut und nen gutes Schnäppchen geschossen, also hatte ich Motorrad dann hier stehen ohne Führerschein, wie groß die Versuchung war jeden Tag daran vorbei zu gehen ohne zu Fahren kann sich bestimmt jeder vorstellen. Ab und zu konnt ich nicht anders, bin dann im 'Feld' < eher straße gefahren :o *nicht nachmachen*^^
Und hab mir dann in den 2-3 Mal wo ich das gemacht habe schalten usw. selbst beigebracht, sodass es in den Fahrstunden welche dann erst im April aufgrund des beschissenen Wetters begonnen hatten, gut klappte.

Konnte dann in der Fahrschule direkt die CBF600 fahrn, normal wird immer mit der 125er angefangen, und joa.

Jetzt kennt ihr meine Lebensgeschichte ^^
StefanCB500
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Beitragvon KlausT » 11.01.2007, 18:20

Ich fahr die CB500, weil mir eine andere bei diesem Wetter zu schade wäre. Ich fahre sie aber auch gerne im Sommer, weil man damit spürt, was Mopedfahren dann bedeutet, wenn es auf den Fahrer ankommt. Richtig ausquetschen das Teil, das mag ich. Und die Maschine hält das aus. Alles was mehr ist, wäre Luxus. Zugegeben: Ich habe die kleine Möhre mit Wilbers-Federn und Koni-Beinen aufgepimpt und BT45 drangetiedelt. So läßt sich die Fuhre sogar richtig schneidig pilotieren. Bis auf einen schönen handgemachten Niro-Gepäckträger ist die Maschine aber original und unverbastelt, sieht keineswegs supergepflegt aus,
aber funktioniert prächtig
für kleines Geld... :mrgreen:
KlausT
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Wiedereinsteiger!

Beitragvon Free-sky » 12.01.2007, 07:35

Habe meinen FS schon 1981 gemacht (Ja,ja, ichbin schon was aelter).
Habe dann lange Zeit kein Bike gehabt.
Nach dem Studium (1992) fing ich beim TUeV an, als Pruefer fuer die HU in einer Niederlassung. Habe da auch meine FS Klasse 2 gemacht (Das war damals der LKW-Schein). Da ich auch FS 1 hatte, durfte ich schon nach 3 Monaten auch Motorreader pruefen. Da hat es mich dann gepackt, und ich habe bei einem Haendler eine Suzuki GS450E gekauft, 27 PS. Die bin ich dann ca. 8 Monate gefahren. Aber wegen Jobwechsel und Arbeit in Belgien (2 Jahre) habe ich die Suzi wieder verkauft.
Leider, und der Punkt darf nicht verschwiegen werden, hatten wir im Bekanntenkreis damals innerhalb eines halben Jahres 3 schwere Motorrad-Unfaelle, 2 davon toedlich.
Meine Frau hat mich darauf gebeten erstmal kein Motorrad zu fahren (Wir hatten damals schon 2 kleine Kinder), sie hatte furchtbare Angst, mir koennte was passieren und sie und die Kinder waeren ploetzlich allein.
Aber sie hatte mir versprochen : Wenn die Kinder aelter sind, dann kauf' dir wieder was mit 2 Raedern, aber dann fahre ich mit!
2004 waren wir auf Mallorca, mit allen 3 Kindern. Dort haben wir uns fuer einen Tag eine BMW GS650 ausgeliehen und eine gefuehrte Tour mitgemacht - Von morgens 10:00 bis Abends 22:30, 280km - es war irre!
Danach hat sie mich gefragt : Wann kaufst du dir wieder ein Bike?
2005 waren wir im Januar bei 20 Grad und Sonne wieder auf Malle, wieder GS gefahren, 3 Tage ueber die Insel mit bluehenden Mandelbaeumen. Auf dem Rueckflug hiess es nur : Wann kaufst du dir denn endlich ein Motorrad?
Ich habe mir dann noch bewusst Zeit gelassen, und erstmal im Kollegen und Freundeskreis gefragt, was ich mir denn als Wiedereinsteiger kaufen sollte. Darf nicht viel kosten, sollte robust sein, was zum selberschrauben, auch fuer 2 Personen geeignet. Einhellige Meinung : Kauf' dir 'ne CB500 - da kannste nix verkehrt machen. Handlich, preiswert, Motor unkaputtbar!
Nach dem Sommerurlaub 2005 habe ich dann mal gesucht, und bin in Essen fuendig geworden. PC26, 58 PS, BJ1994, 56.500km - 1000.- Euro.
Das ist meine 'Old Lady'.
Mittlerweile habe ich 61.500 auf dem Tacho, mein Pizzablech habe ich gegen ein Ganzjahreskennzeichen eingetauscht, habe einiges an Geld und Arbeit in die Maschine gesteckt, und bin immer noch restlos begeistert.
Am WE werde ich mal ein Bild als Avatar basteln.

So, das war ein bisschen viel, aber so bin ich (wieder) zum biken gekommen. Mit Sicherheit ungewoehnlich, wenn die eigne Ehefrau einen zum Biken treibt. Aber was soll ich machen? 8)
Free-sky
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Beitragvon Gast » 12.01.2007, 08:59

Tja,

bei mir gab es verschiedene Rahmenbedingungen. Die Sitzpsoition mußte auch für mich Sitzriesen passen, Handling sollte gut sein, Maschine zuverlässig und (nach Hauskauf letzten Jahres) preiswert sein. Auch wollte ich eine Vollverkleidung haben, damit ich zumindest teilweise den Winddruck von meinem langen Oberkörper nehme. Außerdem sollte die Maschine tourentauglich sein. Die Yamaha XJ 600 hatte ich als Fahrschulmaschine und die gefiel mir überhaupt nicht. Somit blieb nicht mehr viel übrig und als ich dann bei Mobile.de meine 500er mit komlettem Koffersatz und FiveStars Verkleidung gesehen habe, habe ich dann zugeschlagen.

Viele Grüße
Holger
Gast
 
 

Beitragvon RAMA » 12.01.2007, 17:34

warum CB500?
1. die neuen Motorräder gefallen mir optisch nicht :wurg:
2. für Punkt 1 kein Geld
3. Komme viel zu selten zum fahren, da sieht ja keiner, daß ich ein supertolleselefantiöseshypergalaktisches Edelteil fahre.... :mrgreen:
4. klein, handlich, flott und sparsam - eben ein "Brot und Butter Motorrad" und genau das was ich will! Durchdacht, einfach aufgebaut, selbst reparabel und wartungsarm. Das einzige, woran ich mich gewöhnen mußte war, daß es ja "nur" eine 500er ist! Aber lieber klein und zackig als groß und dabbig! :mrgreen:

Grüße
Bernadette.
RAMA
 
 

Beitragvon James » 14.01.2007, 15:42

nach dem Tode meiner XL500R :( (Gott hat sie selig) habe ich ein Motorrad gesucht, das im Unterhalt günstig ist. Gelandet bin ich bei meiner CB500 und habe großen Spaß daran.

Gruß
James
James
cb-500.de User
 
 

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