Bin ich zu drehzahlarm?

Benzingespräche rund um das Motorrad und das Motorradfahren. Bitte keine technischen Probleme hier posten.

Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Godot88 » 10.02.2018, 08:59

Hallo liebe Freudensgenossen!

Eigentlich habe ich mir nie wirklich viele Gedanken über mein drehzahlband gemacht. Ich bin zwar nicht schaltfaul, aber ein Raser bin ich mitnichten. Mir ist, wie vielen anderen hier, bekannt, dass ich die cb in den ersten Momenten nach der Nachtruhe nicht aufs Äußerste ausreizen soll. Wirklich beobachtet hab ich mein verhalten aber erst die letzten Wochen. Ich komm eigentlich nie an die 6000 ran. Grad mal wenn ich Autobahn fahre, aber selbst dann hör ich zumeist auf, wenn Tacho und Drehzahlmessernadel beide ungefähr senkrecht vor mir stehen. In der Stadt bin ich sowieso nur immer max bei 4000 herum unterwegs.
An Kollegen wie Schaaf, welcher erst bei 7000 warm wird, komm ich vermutlich in meinem ganzen Leben nicht ran.

Mach ich hier was völlig abwegiges? Oder geht’s den meisten so?

Liebe Grüße aus Wien,

René
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Grim Reaper » 10.02.2018, 09:41

Ich glaube Du bist der erste, der sich Sorgen macht die CB nicht hoch genug zu drehen. Grundsätzlich braucht ein Motorrad-Motor mehr Drehzahl ein ein Auto-Motor, man darf den Gashahn also gerne mal etwas weiter aufdrehen. Auch höhere und sehr hohe Drehzahlen tun dem Motor erstmal nix - vorausgesetzt Du hast die Maschine ordentlich warmgefahren. Außerdem sollte man natürlich nicht nur Dauerfeuer geben; eine dauerhafte Extrembelastung hinterlässt halt irgendwann auch an einem (eigentlich unkaputtbaren) CB-Motor ihre Spuren...

Im Stadtverkehr kann man ganz gut mit ~4.000/Min. mitschwimmen. Um die CB mit ihren "nur" 58PS aber auf eine entsprechende Beschleunigung zu bringen, die man bei manch anderem Motorrad aus dem Stand erreicht, muss man bei der CB nunmal den mittleren Drehzahlbereich verlassen. Auch das kann eine Menge Spaß machen; bei solchen Gelegenheiten merkt man wie wendig die CB eigentlich ist. Wem das nicht liegt - auch das gemütliche Cruisen verträgt der Motor ohne weiteres...
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Phil89 » 10.02.2018, 09:56

Man kann zwischen 4 und 6000 Upm gut leben. Obenrum gibts ab 8000 halt nochmal eine schöne Schippe Schub obendrauf! Besonders auf den Strecken die Schaaf gefahren ist, macht sich das SEHR bemerkbar! Ausserdem machts einfach Laune das kleine Motörchen auch mal ordentlich arbeiten zu lassen und schön viel im Getriebe zu rühren. Dreht man nur bis 6000 und fährt besonders drehzahlarm bollerts halt beim beschleunigen so schön. Vernümftige Auspuffanlage sollte man natürlich schon haben. Hab zuletzt auch selten über 6000 gedreht.
Zuletzt geändert von Phil89 am 10.02.2018, 09:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Hondareiter » 10.02.2018, 11:27

Rene der Schaf fährt mit einer sehr kurzen Übersetzung
dieser CB Motor dreht bei 150 Km/h in den höchsten Tönen.
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Godot88 » 10.02.2018, 14:23

Ich glaub ich komm über das Stadium des warmfahrens nicht hinaus. Aber gut, wenn ich nicht der einzige bin, der oft untertourig fährt, dann bin ich schon beruhigt!
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Flyingbrick » 10.02.2018, 18:05

Kommt darauf an, wo Du fährst, Rene.
Wenn ich hier um Hannover herum fahre, schalte ich auch immer früh hoch (so bei 4000) und komme nur höher, wenn ich über 80 km/h fahre.
Mit dieser Fahrweise scheitert man aber in bergigen, kurvigen Gegenden sofort und merkt das auch schnell. Im Weserbergland bin ich meist um 6000 Umdrehungen unterwegs, weil ich nur so "rund" fahren kann und am Kurvenausgang wieder genug Dampf zum Rausbeschleunigen habe.
Und dann gibt es noch die, die ständig auf der Suche nach Zehntelsekunden sind. Die drehen die CB auch mal fünfstellig. Ob man das muss? Na ja, man kann.
Ansonsten höre auf Deinen Motor. Der sagt Dir schon, wann Du untertourig fährst und ihn quälst (doch, man kann Motoren auch mit zu wenig Drehzahl quälen!).
Wenn er sich bei 3000 Umdrehungen wohl fühlt, weil Du eh nur geradeaus mit 60 km/h dahin rollst, ist das doch prima.
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Grünman » 10.02.2018, 19:55

Ging mir anfangs ähnlich, habe mich vor höheren Drehzahlen etwas gescheut. Wie Micha sagt, reichts in gewissem Maße ja auch. Aber wenn mans mal wirklich eilig hat, kanns ab 7000+ echt Spaß machen.
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon hanipe » 12.02.2018, 10:51

...wenn ich mal unterwegs bin... z.B. im schönen Pfälzer Wald... dürfen es schon mal 8000 Umdrehungen sein.. selten mehr... aber auch selten weniger als 4000... da fühlt sich sowohl der Fahrer, als auch das CBchen wohl... :roll:
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon egleh » 12.02.2018, 17:43

Wozu willst du höher drehen als dein Fahrstil braucht. Es ist gut zu wissen, daß man Leistungsreserve hat wenn man sie braucht, aber man muß die ja nicht ständig abfordern. Solange dein Motor dir genug beschleunigt ohne zu ruckeln ist doch alles ok. Und die Umgebung dankts, wenn du nicht dauern mit laut kreischenden Motor fährst. Wenn du die Leistung brauchst merkst du das schon und wirst runterschalten. Ab und zu tuts dem Motor mal gut ausgedreht zu werden um frei zulaufen, aber irgendwann ist man ja doch auch auf der Autobahn und gibt Vollgas.
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Re: Bin ich zu drehzahlarm?

Beitragvon Godot88 » 13.02.2018, 14:37

Flyingbrick » 10.02.2018, 18:05 hat geschrieben:Kommt darauf an, wo Du fährst, Rene.
Wenn ich hier um Hannover herum fahre, schalte ich auch immer früh hoch (so bei 4000) und komme nur höher, wenn ich über 80 km/h fahre.
Mit dieser Fahrweise scheitert man aber in bergigen, kurvigen Gegenden sofort und merkt das auch schnell. Im Weserbergland bin ich meist um 6000 Umdrehungen unterwegs, weil ich nur so "rund" fahren kann und am Kurvenausgang wieder genug Dampf zum Rausbeschleunigen habe.
Und dann gibt es noch die, die ständig auf der Suche nach Zehntelsekunden sind. Die drehen die CB auch mal fünfstellig. Ob man das muss? Na ja, man kann.
Ansonsten höre auf Deinen Motor. Der sagt Dir schon, wann Du untertourig fährst und ihn quälst (doch, man kann Motoren auch mit zu wenig Drehzahl quälen!).
Wenn er sich bei 3000 Umdrehungen wohl fühlt, weil Du eh nur geradeaus mit 60 km/h dahin rollst, ist das doch prima.


Ja genau, deswegen hab ich bis jetzt nur selten auf den Drehzahlmesser geschaut, weil ich den Motor sowieso immer akustisch beobachte. Ich wüsste garnicht bei wie viel Umdrehung ich schalten sollt. Das geht alles automatisiert. Aber ich hab mir gedacht, dass ich mir vielleicht eine ungesunde Fahrweise angeeignet hab. Aber jetzt bin ich eh wieder beruhigt! Danke!
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